Updates:

26.11.2002

04.02.2003

10.02.2003

08.03.2003

22.03.2004

31.03.2005

30.11.2005

05.12.2005

 

05.12.2005

Urteil

in der
Strafsache der kanadischen Robbenmassaker

gerichtet an die

kanadische Regierung, vertreten durch ihren Premierminister Paul Martin; Geoff Regan, Minister für Fischerei; Stéphane Dion, Umweltminister;

wegen

- Beihilfe und Förderung zu den jährlichen, durch nichts zu rechtfertigenden und von der Mehrheit der einheimischen Bevölkerung verurteilten Robbenmassaker auf dem kanadischen Packeis

- hoher Verantwortung und Mittäterschaft bei der Folter und Ausmerzung von Hunderttausenden von Robben pro Jahr

- Plünderung eines natürlichen, lebenden Erbgutes, das der ganzen Welt gehört

- Billigung und Förderung des Mordrausches einer kleinen, blutrünstigen Minderheit 

- Komplizen- und Mittäterschaft bei der Enthäutung von Tausenden noch lebenden Robben

- Verletzung des kanadischen Fischereigesetzes durch Tolerierung der Jagd auf weniger als 12 Tage alte Jungrobben (Whitecoats und Bluebacks)

Gestützt auf die heutigen Anhörungen und die hierbei erfolgte Beweisaufnahme, erklärt der Internationale Gerichtshof für Tierrechte, der sich aus 9 Jurymitgliedern und drei Richtern zusammensetzt,

die kanadischen Behörden für alle ihr vorgeworfenen Tatbestände für schuldig. 

Gemäss den Zeugenaussagen und dem vorgelegten Beweismaterial befindet das Gericht den kanadischen Premierminister, den kanadischen Fischereiminister und den kanadischen Umweltminister für schuldig, die in der ganzen Welt verabscheuten Robbenmassaker zu begünstigen, obwohl durch diesen jährlichen Blutrausch einer kleinen, sadistisch veranlagten Minderheit ganz Kanada ins gesellschaftliche Abseits gedrängt wird. 

Das Gericht fordert die kanadische Regierung auf, diese unmoralischen und entehrenden Robbenmassaker unverzüglich einzustellen. 

Das Gericht ersucht die Europäische Union, einen sofortigen Einfuhrstopp für alle aus den Robbenmassakern stamenden Produkte zu verhängen.

Das Gericht ruft die Bürger aller Länder auf, sämtliche kanadischen Handelsprodukte zu boykottieren und Kanada als Reiseziel zu meiden, solange die Robbenmassaker nicht eingestellt sind.

Der Gerichtshof richtet an die UNO-Vollversammlung den dringenden Appell, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, Artikel 3 der Erklärung, die jedem Menschen das „Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit“ garantiert, mit einem Artikel 3a zu ergänzen: „Nichtmenschliche Lebewesen haben ein Recht auf Leben und Wohlbefinden, soweit ihr Verhalten auf Empfindungen und Bewusstseinsinhalte schliessen lässt. Niemand darf solche Lebewesen ohne moralisch vertretbaren Grund töten und ihnen Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen.“ 

Der Gerichtshof beschliesst im übrigen, Ende Februar /Anfang März 2006 eine Delegation aufs kanadische Packeis zu entsenden. Um die dann vorherrschende Situation kontrollieren zu können, ersucht er die kanadische Regierung um Aufhebung der Informations- und Beobachtungssperre.

Das vollständige, begründete Urteil wird ausser den Verurteilten auch der Kommission und dem Parlament der EU, dem Europarat, der UNO und der UNESCO zugestellt.

Genf, den 5. Dezember 2005

Der Internationale Gerichtshof für Tierrechte

Vera Weber
Fondation Franz Weber
1820 Montreux
Switzerland
Tél. +41 (0) 21 964 42 84
Fax +41 (0) 21 964 57 36
Mobile: Tél. +41 (0) 79 210 54 04

 

30.11.2005

Robbenmord in Kanada

 

Brigitte Bardot und Franz Weber starten Gegenoffensive


Oeffentlicher Prozess, Montag, 5.

Dezember 2005, 9.30 Uhr, in Genf

 

Vereint im Jahre 1977 in einem denkwürdigen und langwierigen Kampf, der 1983 zu einem 12jährigen Stop der Robbenmassaker führte, reiten Franz Weber und Brigitte Bardot heute eine neue Attacke gegen Kanada. Der Zeitpunkt ist nicht willkürlich gewählt. Er fällt mit der Festsetzung der neuen Jagdquoten für das nächste Massaker zusammen.

 

Startschuss zu ihrer neuen Weltkampagne bildet für die beiden Verbündeten ein aufsehenerregender Prozess vor dem Internationalen Gerichtshof für Tierrechte, der am 5. Dezember 2005 im Unoquartier von Genf über die Bühne gehen wird und zwar im C.I.C.G. -Centre International de Conférences de Genève, rue de Varembé, Nr. 17. Ueber 40 Tierschutzorganisationen aus Europa und Uebersee nehmen am Prozess teil.

 

Brigitte Bardot wird als Hauptklägerin in einem flammenden Plädoyer das Verbrechen des Robbenmordes und dessen Hauptverantwortliche anprangern. In ihrer Anklage wird sie von 200'000 Petitionären aus der ganzen Welt unterstützt. Brigitte Bardot wird die Unterschriften während der Verhandlung feierlich dem Gericht überreichen mit dem formellen Auftrag, sie an den Generalsekretär der UNO, Kofi Annan, weiterzuleiten.

' Der Tiergerichtshof ist ein Ausdruck des universalen Gewissens ', betont Franz Weber, der am 5. Dezember, unterstützt von zwei weiteren Richtern aus Deutschland und Frankreich, die Verhandlung präsidieren wird.

 

Angeklagt sind der kanadische Premier Paul Martin, der kanadische Fischereiminister Geoff Regan, der kanadische Umweltminister Stephan Dion. Eine internationale, neunköpfige Jury wird das Urteil fällen.

 

Augenzeugen aus Grossbritannien, Irland und Belgien, ausgerüstet mit Filmdokumenten, sowie Sachverständige der Veterinärmedizin werden einvernommen. Europaparlamentarier verfolgen die Debatten als Beobachter.

 

Es muss hervorgehoben werden, dass allein in den vergangenen drei Jahren eine Million Robben Opfer von Massakern geworden sind, die laut Experten jeder rationalen Berechtigung entbehren und deren Brutalität und Sadismus Kanada ins gesellschaftliche Abseits drängen.

 

Der öffentliche Prozess beginnt um 9 Uhr 30 und endet gegen 16 Uhr mit dem Urteil. Er bildet für Brigitte Bardot und Franz Weber den Beginn eines gnadenlosen Kampfes gegen den Robbenmord.

 

Montreux, 30. November 2005
FONDATION FRANZ WEBER

 

Vera Weber
Fondation Franz Weber
1820 Montreux
Switzerland
Tél. +41 (0) 21 964 42 84
Fax +41 (0) 21 964 57 36
Mobile: Tél. +41 (0) 79 210 54 04

www.ffw.ch


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ECOTERRA Intl.

 

31.03.2005

Der BOYKOTT KANADISCHER MEERESFRÜCHTE zur endgültigen Beendigung der KANADISCHEN ROBBENJAGD


Übersetzung:

Das Jahr 2004, als Teil des von der kanadischen Regierung bewilligten "Seal Management Plan" über einen Zeitraum von 3 Jahren, verzeichnete den Tod von rund 350.000 Robbenjungen ab einem Alter von ca. 3 Wochen vor der Küste von Neufundland und Labrador. Die Jagd begann am .. und endete nach Erreichung der vorgegebenen Quoten am ....

In den drei Jahren 2003 bis 2005 (bzw. 2006) wurde ein TAC (total allowable catch) von einer Million Robben festgelegt. Doch die tatsächliche Zahl von toten Tieren ist wesentlich höher, weil diese Anzahl nicht die Tiere berücksichtigt die als 'struck and lost' bezeichnet werden - Tiere die nur verletzt wurden und flüchten (und später sterben) oder ins Wasser fallen, ungeborene Jungtiere die aus den Leibern ihrer schwangeren Mütter gerissen und weggeworfen werden, etc.

.. hat es sich zur Aufgabe gemacht durch den internationalen Boykott kanadischer Produkte im Bereich Fisch und Meeresfrüchte eine endgültige Abschaffung der alljährlichen grausamen Robbenjagd zu erwirken. Der Boykott wirkt sich gezielt auf Bereiche der kanadischen Industrie aus, die direkt an der Robbenjagd beteiligt sind:

- durch Lobbying (Beeinflussung) der kanadischen Regierung im Sinne der Weiterführung und Ausweitung der Jagd;

- durch Bereitstellung der Ressourcen für und Durchführung der Jagd;

- durch Verbreitung des vielerorts bereits widerlegten Argumentes die Robbenjagd erziele für die Industrie unverzichtbare Profite.

Dieser Boykott konzentriert sich auf die folgenden internationalen Absatzmärkte für kan. Fisch und Meeresfrüchte - die USA, und die Europäische Union.

Aktuelle Daten zu den Export-Werten von Atlantisch Kanada in die Europ.Union

1984 wurde bereits ein solcher Boykott von IFAW ausgerufen und erzielte in kürzester Zeit spektakuläre Erfolge - vor allem in den USA und Grossbritannien. Die Preise für kanadischen Fisch und Meeresfrüchte fielen bis zu 50%, und die kanadische Regierung sah sich gezwungen Ihre Fischereiindustrie dadurch zu retten dass sie den Forderungen von IFAW nachgab und die grossangelegten Robbenjagden einstellte.

Nach diesem Zugeständnis blies IFAW den Boykott, kaum dass er angefangen hatte, wieder ab. Zu früh, wie sich herausstellte, und ohne einen definitiven und anhaltenden Stop der Robbenjagden erwirkt zu haben.

Dies stellte sich 1995 heraus .. als nach fast 10 Jahren die Jagd von neuem los ging: härter, brutaler und mit den höchsten Fangquoten seit 50 Jahren.

Einerseits wird der neuerliche Boykott über BoycottCanadianSeafood.net aus dieser Erfahrung lernen müssen und nicht denselben Fehler begehen der IFA zum Verhängnis wurde, wie edel auch immer die Beweggründe von IFAW gewesen sein mögen.

Andererseits ist die Situation für einen erfolgreichen Boykott heute günstiger denn je - günstiger als 1984:

- kanadische Produkte im Bereich Fisch und Meeresfrüchte sind problemlos zu identifizieren und zu vermeiden.

- die internationale Verurteilung der Robbenjagd ist lauter denn je;

- die kan. Regierung befindet sich in einer instabilen politischen Situation aufgrund einer regierenden liberalen Minderheit und daher einer gewissen Überempfindlichkeit gegenüber dem möglichen Verlust von Wählersympathien. Wählersympathien sind oft an wirtschaftliche Faktoren gekoppelt, und die kan. Regierung kann es sich nicht leisten an etwas wie der Robbenjagd festzuhalten wenn dies für ihre Bürger (und damit für potentielle Wähler) und gewisse Bereiche der Industrie eine negative Einkommenssituation bedeutet.

- des weiteren wird mit dem Bewusstsein der wirtschaftlichen Untragbarkeit der Robbenjagd ein Klima geschaffen das es Umweltschutzorganisationen ermöglicht das längst überfällige Thema des Mismanagements von Fisch- und Meerestierbeständen durch die kan. Regierung zu erörtern. Unabhängige wissenschaftliche Expertisen haben wieder und wieder gezeigt dass der Rückgang der Fisch-, insbesondere der Kabeljau-bestände, ein Resultat der Überfischung durch den Menschen ist, und nicht ein Verschulden übergrosser Robbenbestände darstellt.

Die Einkünfte aus der Robbenjagd (Felle, Öl) stellen nur einen Bruchteil (zwischen 6 und 20 Millionen Dollar - je nachdem welchen Quellen man Glauben schenkt) dessen dar was die Industrie mit Fisch und Meeresfrüchten einnimmt - hauptsächlich im Export dieser Produkte in die USA, die Europ. Union, Asien.

Wenn die Preise für diese Produkte deutlich fallen und die Profite ins Minus absinken wird sich die Robbenjagd für diese Industrie, auch aufgrund ihres geringen Anteils an den gesamten Einnahmen, nicht mehr lohnen. Die Priorität für die Industrie ist und bleibt die Produktion und der Export von Fisch und Meeresfrüchten.

Die Industrie wird die Regierung auffordern die Robbenjagden einzustellen, um ihre Profite zu retten. Die Regierung muss ihrerseits - dieses Mal - gezwungen werden ein endgültiges Ende der Robbenjagden auszurufen. Vorher darf dieser Boykott nicht enden. Die Entschlossenheit der am Boykott beteiligten Parteien muss unmissverständlich und absolut sein. Die kanadische Regierung hat aus dem Lapsus von IFAW sicher auch ihre eigenen Schlüsse gezogen und wird erst nach dauerhaftem Druck reagieren. Dies ist für sie auch ein politisches Thema, und sie will unter allen Umständen verhindern vor ihren Wählern und internationalen Beobachtern von Tierschützern in die Knie gezwungen zu werden.

Der Boykott wird durch folgende Aktivitäten implementiert:

INDIVIDUEN

Das wichtigste ist natürlich der direkte Boykott von kanadischem Fisch und Meeresfrüchten. Die jeweiligen Produkte sind durch die entsprechende Kennzeichnung (Country of Origin Label (COOL)) leicht zu identifizieren.

Ersucht Eure Familie und Bekannten um Unterstützung und bittet sie diese Produkte ebenfalls zu meiden bzw. beim Besuch von Restaurants Fisch und Meeresfrüchte aus nicht-kanadischer Produktion zu verlangen.

Legt eine Boykott-notiz (Datei in deutsch zum ausdrucken hier: http://www.ecop.info/documents/boycott-bill-germ.pdf ) zu Eurer Restaurantrechnung. Dies wird den Restaurantbetreiber an die Notwendigkeit kan. Fisch und Meeresfrüchte zu boykottieren erinnern.

Informiert Euch über den Boykott und die kanadische Robbenjagd, um evtl. Fragen die an Euch gerichtet werden beantworten zu können. Ihr findet umfassende Informationen zum Boykott hier, Canadian Seafood Boycott - Fragen & Antworten und zur Robbenjagd im allgemeinen auf deren Website http://www.sealhunt.ca/.

Schreibt Briefe an kanadische Politiker und bittet Eure Freunde und Familie dasselbe zu tun. Fordert sie auf die Robbenjagd zu beenden und setzt sie davon in Kenntnis dass Ihr auf den Konsum von kan. Fisch und Meeresfrüchten verzichtet bis dies eingetreten ist. Die Namen und Kontaktinformationen der Hauptverantwortlichen Politiker in Kanada findet Ihr hier, Kontaktinformationen, sowie einen Beispielbrief in engl. den ihr so verwenden oder als Vorlage nutzen könnt, hier: Beispielbrief für Individuen.

Schreibt Briefe an die Vertreter der kanadischen kommerziellen Fischindustrie und bittet Eure Freunde und Familie dasselbe zu tun. Die Namen und Kontaktinformationen der Hauptverantwortlichen findet Ihr hier: Kontaktinformationen sowie einen Beispielbrief den ihr so verwenden oder als Vorlage nutzen könnt, hier: Brief an Vertreter der Fischindustrie (Word-datei).

Legt Unterschriftenlisten aus. Versucht so viel Unterschriften wie möglich zu sammeln. Petition zum herunterladen und ausdrucken hier: Canadian Seafood Boycott - Petition

Schreibt einen Brief an Eure örtliche Tagezeitung über Eure Unterstützung für den “Canadian Seafood Boycott” und Euren Protest gegen die kanadische Robbenjagd.

Hier ein Brief von Patricia Panitz (Director of the Cape Cod Coalition of Animal Rights):

Engl. Canadian Seafood Boycott - Beispielbrief an Tageszeitung.

Verteilt Flyer vor örtlichen Lebensmittelhandlungen/Supermärkten/Restaurants um Kunden über den Boykott zur Beendigung der Robbenjagd zu informieren und sie um Unterstützung zu bitten.

Organisiert eine Demonstration vor Läden und Restaurants die weiterhin kanadischen Fisch und Meeresfrüchte verkaufen/anbieten.

Involviert Euren Verein in der Mitarbeit am “Canadian Seafood Boycott”. Es macht nichts wenn Ihr bisher noch nie für die Robben aktiv wart. Bitte lest unten was Ihr als Verein tun könnt.

VEREINE/ORGANISATIONEN

Tretet dem Zusammenschluss “Canadian Seafood Boycott” bei.

Schickt ein E-mail an contact@sealhunt.ca mit den Inhalt dass Ihr als Verein beitreten möchtet und Eure Mitglieder sich gemeinsam dafür entschieden haben kan. Fisch und Meeresfrüchte zu boykottieren um ein Ende der Robbenjagd herbeizuführen. Hängt bitte eine PDF-datei mit Eurem Logo an und erteilt “Canadian Seafood Boycott” die Erlaubnis dieses Logo auf deren Website und Kampagnenmaterial zu benutzen.

Bittet Eure Mitglieder die Website von BoycottCanadianSeafood.net zu besuchen um zu erfahren was sie individuell tun können um den Boykott zur Beendigung der Robbenjagd zu unterstützen.

Bitte die Mitglieder Eures Vereins bei Familien und Freunden um Unterstützung des Boykotts durch Vermeidung von kan. Fisch und Meeresfrüchten nachzusuchen.

Organisiert Informationsstände in/vor lokalen Lebensmittelläden und Fischverkäufern. Ein ‚Handout’ das Ihr herunterladen könnt findet Ihr hier: LINK. Oder aber Ihr könnt Euer eigenes erstellen.

Koordiniert eine Briefkampagne an kanadische Politiker und Vertretern der Fischindustrie um sie über Eure Absicht Euch am „Canadian Seafood Boycott“ zu beteiligen zu informieren. Vergesst nicht zu erwähnen dass die gesamte Mitgliederbasis Eures Vereins kanadischen Fisch und Meeresfrüchte boykottieren wird bis die Jagd ein für alle Mal endet. Kontaktinformationen zu den kan. Politikern und Vertretern der Fischindustrie gibt es hier: Kontaktinformationen.

Reicht Unterschriftenlisten herum. Versucht so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln.

Hier eine Petition zum herunterladen (engl.): Canadian Seafood Boycott - Petition

Werbt für den „Canadian Seafood Boycott“ und die Unterstützung durch Eure Vereinsmitglieder mittels Artikeln in Eurer Vereinszeitschrift.

Schaltet eine Anzeige mit dem Logo Eures Vereins in Euren örtlichen Tageszeitung in der ihr Leser um Unterstützung für den „Canadian Seafood Boycott“ bittet.

Kontaktiert Euren lokalen Radiosender und bittet ihn eine entsprechende Ansage zum „Canadian Seafood Boycott“ zu senden.

Haltet einen Charity-Flohmarkt oder ähnliches ab um die Kosten für das drucken von Flyern oder das schalten von Anzeigen abzudecken.

Protestiert vor Läden und Restaurants die weiterhin kanadischen Fisch und Meeresfrüchte verkaufen/anbieten

RESTAURANTS

Bitte beteiligen Sie sich am  „Canadian Seafood Boycott“.
Senden Sie uns eine Mail in der Sie uns Ihre Beteiligung mitteilen und dass Ihr(e) Fisch- und Meeresfrüchteeinkäufer davon Abstand nehmen werden diese Produkte zu kaufen bis die kommerzielle Robbenjagd in Kanada ein endgültiges Ende gefunden hat. Fügen Sie Ihrer E-mail eine PDF-datei mit dem Logo Ihres Restaurants bei.

Bitte fügen Sie dem ebenfalls eine unterzeichnete Einwilligungserklärung bei die uns gestattet den Namen Ihres Unternehmens/Restaurants im Zusammenhang mit dem „Canadian Seafood Boycott“ zu nennen, und Ihr Logo auf unserer Website, unseren Kampagnenmaterialien sowie anderen Materialien die mit unserer Kampagne direkt in Verbindung stehen und sich auf die Beendigung der Robbenjagd beziehen, zu verwenden.

Boykottieren Sie alle Produzenten, Verarbeiter und Vertreiber von kanadischem Fisch und Meeresfrüchten bis die Regierung von Kanada die kommerzielle Robbenjagd beendet.

Setzen Sie Ihre Lieferfirmen (Produzenten, Verarbeiter, Vertreiber) von kanadischem Fisch und Meeresfrüchten davon in Kenntnis dass Sie keine Produkte dieser Art einkaufen oder sie als Geschäftpartner nutzen werden bis die kommerzielle Jagd auf Robben endet. Vermitteln Sie diesen Firmen dass sie ihrerseits die kan. Regierung davon überzeugen sollten die Robbenjagd einzustellen so dass sie Ihre Geschäftbeziehung mit ihnen wieder aufnehmen können.

Schreiben Sie einen Brief an den kanadischen Premierminister und den Minister für Fischerei und Meere und lassen Sie sie wissen dass Sie den Boykott gegen kanadischen Fisch und Meeresfrüchte, und gegen seine Produzenten, Verarbeiter und Vertreiber unterstützen bis ein endgültiger Stop der kommerziellen Robbenjagd ausgerufen wird.

Bitte schalten Sie eine Anzeige oder Presseerklärung in einer Branchenzeitung/magazin und geben Sie bekannt dass Sie den „Canadian Seafood Boycott“ zur Beendigung der Robbenjagd unterstützen und keine geschäftl. Beziehungen zu einschlägigen Produzenten, Verarbeitern und Vertreibern unterhalten oder von Ihnen kaufen werden bis die Robbenjagd endet (bitte senden sie uns eine Kopie für unsere Website).

Klären Sie Ihre Angestellten und Gäste über den „Canadian Seafood Boycott“ zur Beendigung der Robbenjagd auf. Motivieren Sie sie nur nicht-kanadischen Fisch und Meeresfrüchte zu kaufen oder zu konsumieren wann immer sie einkaufen oder auswärts essen gehen.

Legen Sie Unterschriftenlisten für Ihre Angestellten und Gäste aus. Hier eine Petition zum herunterladen (engl.)  Canadian Seafood Boycott - Petition

Schalten Sie eine Anzeige in Ihrer örtlichen Zeitung und lassen Sie Ihre Gäste/Kunden wissen dass aller Fisch und Meeresfrüchte die Sie servieren/anbieten nicht aus kanadischer Produktion stammt. Fügen Sie der Anzeige einen Gutschein bei den Gäste in Ihrem Restaurant einlösen können und erhöhen Sie damit Ihre Gästezahl und die Anzahl der Menschen die Sie mit Ihrem Anliegen erreichen können.

Überlegen Sie sich zusätzliche Werbemöglichkeiten für Ihre Räumlichkeiten (Tischkarten, Aufkleber für Menukarten und Fensterschilder, etc.) um Ihren Gästen zu signalisieren dass Sie den „Canadian Seafood Boycott“ unterstützen und keine kan. Fischereiprodukte anbieten werden bis die kommerzielle Robbenjagd endet.

Kontaktieren Sie Ihren lokalen Radiosender und bitten Sie ihn eine entsprechende Ansage zu Ihrer Beteiligung am „Canadian Seafood Boycott“ zur Beendigung der Robbenjagd zu senden. Informieren Sie Zuhörer über Ihren Zeitungs-gutschein !

Lassen Sie uns wissen welche Anstrengungen Sie für die Kampagne zur Beendigung der kommerziellen Robbenjagd unternehmen. Wir werden diese Information in der „Was ist los”-sektion unserer Website veröffentlichen.

LEBENSMITTEL- UND FISCHHANDEL

Bitte beteiligen Sie sich am „Canadian Seafood Boycott“.
Senden Sie uns eine Mail in der Sie uns Ihre Beteiligung mitteilen und dass Ihr(e) Fisch- und Meeresfrüchteeinkäufer davon Abstand nehmen werden diese Produkte zu kaufen bis die kommerzielle Robbenjagd in Kanada ein endgültiges Ende gefunden hat. Fügen Sie Ihrer E-mail eine PDF-datei mit dem Logo Ihres Unternehmens bei.

Bitte fügen Sie dem ebenfalls eine unterzeichnete Einwilligungserklärung bei die uns gestattet den Namen Ihres Unternehmens im Zusammenhang mit dem „Canadian Seafood Boycott“ zu nennen, und Ihr Logo auf unserer Website, unseren Kampagnenmaterialien sowie anderen Materialien die mit unserer Kampagne direkt in Verbindung stehen und sich auf die Beendigung der Robbenjagd beziehen, zu verwenden.

Boykottieren Sie alle Produzenten, Verarbeiter und Vertreiber von kanadischem Fisch und Meeresfrüchten bis die Regierung von Kanada die kommerzielle Robbenjagd beendet.

Setzen Sie Ihre Lieferfirmen (Produzenten, Verarbeiter, Vertreiber) von kanadischem Fisch und Meeresfrüchten davon in Kenntnis dass Sie keine Produkte dieser Art einkaufen oder sie als Geschäftpartner nutzen werden bis die kommerzielle Jagd auf Robben endet. Vermitteln Sie diesen Firmen dass sie ihrerseits die kan. Regierung davon überzeugen sollten die Robbenjagd einzustellen so dass sie Ihre Geschäftbeziehung mit ihnen wieder aufnehmen können.

Schreiben Sie einen Brief an den kanadischen Premierminister und den Minister für Fischerei und Meere und lassen Sie sie wissen dass Sie den Boykott gegen kanadischen Fisch und Meeresfrüchte, und gegen seine Produzenten, Verarbeiter und Vertreiber unterstützen bis ein endgültiger Stop der kommerziellen Robbenjagd ausgerufen wird.

Bitte schalten Sie eine Anzeige oder Presseerklärung in einer Branchenzeitung/magazin und geben Sie bekannt dass Sie den „Canadian Seafood Boycott“ zur Beendigung der Robbenjagd unterstützen und keine geschäftl. Beziehungen zu einschlägigen Produzenten, Verarbeitern und Vertreibern unterhalten oder von Ihnen kaufen werden bis die Robbenjagd endet (bitte senden sie uns eine Kopie für unsere Website).

Schreiben Sie einen Brief an den kanadischen Premierminister und den Minister für Fischerei und Meere und lassen Sie sie wissen dass Sie den Boykott gegen kanadischen Fisch und Meeresfrüchte, und gegen seine Produzenten, Verarbeiter und Vertreiber unterstützen bis ein endgültiger Stop der kommerziellen Robbenjagd ausgerufen wird.

Bitte schalten Sie eine Anzeige oder Presseerklärung in einer Branchenzeitung/magazin und geben Sie bekannt dass Sie den „Canadian Seafood Boycott“ zur Beendigung der Robbenjagd unterstützen und keine geschäftl. Beziehungen zu einschlägigen Produzenten, Verarbeitern und Vertreibern unterhalten oder von Ihnen kaufen werden bis die Robbenjagd endet (bitte senden sie uns eine Kopie für unsere Website).

Klären Sie Ihre Angestellten und Kunden über den „Canadian Seafood Boycott“ zur Beendigung der Robbenjagd auf. Motivieren Sie sie nur nicht-kanadischen Fisch und Meeresfrüchte zu kaufen oder zu konsumieren wann immer sie einkaufen oder auswärts essen gehen.

Legen Sie Unterschriftenlisten für Ihre Angestellten und Kunden aus. Hier eine Petition zum herunterladen (engl.): Canadian Seafood Boycott - Petition.

Schalten Sie eine Anzeige in Ihrer örtlichen Zeitung und lassen Sie Ihre Kunden wissen dass aller Fisch und Meeresfrüchte die Sie anbieten nicht aus kanadischer Produktion stammt. Fügen Sie der Anzeige einen Gutschein bei den Kunden beim Einkauf in Ihrem Laden einlösen können und erhöhen Sie damit Ihre Kundenzahl und die Anzahl der Menschen die Sie mit Ihrem Anliegen erreichen können.

Überlegen Sie sich zusätzliche Werbemöglichkeiten für Ihre Räumlichkeiten (Pappaufsteller, Fensterschilder, Aufkleber, Flyer, etc.) um Ihren Kunden zu signalisieren dass Sie den „Canadian Seafood Boycott“ unterstützen und keine kan. Fischereiprodukte anbieten werden bis die kommerzielle Robbenjagd endet.

Kontaktieren Sie Ihren lokalen Radiosender und bitten Sie ihn eine entsprechende Ansage zu Ihrer Beteiligung am „Canadian Seafood Boycott“ zur Beendigung der Robbenjagd zu senden. Informieren Sie Zuhörer über Ihren Zeitungs-gutschein !

Lassen Sie uns wissen welche Anstrengungen Sie für die Kampagne zur Beendigung der kommerziellen Robbenjagd unternehmen. Wir werden diese Information in der „Was ist los”-sektion unserer Website veröffentlichen.

ZUSÄTZLICHE INFO

Es gibt Möglichkeiten den Fortgang des Boykotts anhand der Preise für diese Produkte abzulesen und mitzuverfolgen.

(Billingsgate ist einer der größten europ. Fischmärkte)

Liste der Fische und Meeresfrüchte die kommerziell in Kanada gefangen werden (engl.)

(snow crab, scallops, mackerel, turbot, lobster, mussels, herring, sardines, cold-water shrimp, cod, prawns, flatfishes)

Liste von Produkten (Fisch und anderweitig) die zu boykottieren sind

 

 

22.03.2004

Sinnloses Massaker an Robben

350 000 Tiere lassen vor Kanada ihr Leben - Oft sind sie erst wenige Wochen alt

 Von Thomas Burmeister

Charlottetown, 22.3.04 (dpa) Das Packeis im Nordosten Kanadas war am Montag noch überall blütenweiß. Bald wird es blutrot und mit abgehäuteten Kadavern junger Robben übersät sein. Im St.-Lorenz-Golf und vor Neufundland beginnt an diesem Dienstag erneut das weltweit größte Schlachten von Wildtieren nach der Massentötung von Kägurus in Australien. Hunderte Fischer ziehen mit Gewehren, Knüppeln und Bootshaken los. Bis Mitte Mai werden sie 350 000 Sattelrobben und Klappmützen töten. Der Internationale Tierschutzfonds (IFAW), Greenpeace und weitere Umweltschutzorganisationen sehen darin "sinnlose Massaker". Sie kritisieren, dass vor allem wenige Wochen alte Jungtiere oft grausam getötet und nicht selten bei lebendigem Leib gehäutet werden. Kanadas Regierung hatte die kommerzielle Robbentötung 1987 untersagt, jedoch 1995 unter Auflagen wieder zugelassen. Für 2003 bis 2005 wurde eine Rekord- schlachtquote von insgesamt etwas mehr einer Million Tiere erlaubt.

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08.03.2003

GREAT OPPOSITION AGAINST WWF POLICY CONCERNING SEALHUNTING

08.03.2003

Deutsche Übersetzung:

Viele Organisationen wie Animal Protection, ECOTERRA, ECOP, Greenpeace, Wildlife Protection, die WSPA und IFAW sind vehement gegen den Standpunkt des WWF bezüglich Robbenjagd.

Der Anspruch des WWF sich nur für Artenschutz einzusetzen anstatt für das einzelne Tier, berechtigt sie nicht zur aktiven Unterstützung der Abschlachtung von Robben.

Wenn man bedenkt dass der WWF den Grundsatz hat "andere Prioritäten" zu haben, ist es beachtlich dass sie nun aktiv dabei mitwirken die Robbenjagd zu verteidigen.

Bitte senden Sie ein Protest-Email an WWF Kanada: mhummel@wwfcanada.org

BEISPIELBRIEF:

Sehr geehrter Herr Hummel,

ich finde es erschreckend dass der WWF damit einverstanden ist in den nächsten drei Jahren über eine Million Robben an der ostkanadischen Küste zu erschlagen. WWF Arbeiter Dr. Robert Rengeley gibt an , dass die Robbe nicht vom Aussterben bedroht ist und daher hält er die Jagd für kein Problem. Ich finde das auf höchste Weise schockierend !

Trotz Jahre langer internationaler Proteste gegen die Jagd auf junge Robben haben diese Jagden in den letzten Jahren noch zugenommen. 95% der getöteten Robben sind zwischen 14 Tagen und einem Jahr alt. Die Köpfe der Robben werden zertrümmert indem man sie mit Knüppeln oder Gewehrläufen schlägt.

Oft werden diese Kreaturen gehäutet während sie noch zucken. Die Mutter kann nichts tun als hilflos zusehen. Im Jahr 2001 fand ein unabhängiges Team von Tierärzten heraus dass 42% der Robben lebendig das Fell abgezogen wird. Die Regierung setzt normalerweise jedes Jahr die maximale Anzahl der Robben fest die getötet werden dürfen. Über einige Jahre lag diese Zahl bei 275.ooo. Zum ersten Mal hat die kanadische Regierung die Quote für drei Jahre im voraus gesetzt (auf 350.000 im Jahr). Mit dieser Zustimmung hat Kanada im Grunde entschieden die Jagd zu legalisieren. Kanada weis auch dass es von Ihrer Organisation dabei unterstützt wird.

Die Kanadische Regierung erlaubt diese furchtbare Jagd unter dem Vorwand , dass sie gut für die Kabeljau-Population ist und dass es genug Robben gibt um eine Ernte zu rechtfertigen. Die Robbenjagd dient vornehmlich der Industrie.

Außerdem werden die Penisse der Robben verkauft , um daraus Liebesmittelchen
herzustellen.

Als man die Quote festlegte hat Kanada nicht bedacht dass Grönland die gleiche Population (etwa 100.ooo pro Jahr!) jagt. Dass die Zahl der getöteten Robben  also letztendlich doppelt so hoch ist , ist amtlich. Die offiziellen Zahlen (denen diese Aussage zugrunde liegt ) sagen nichts über die erschlagenen und erschossenen Robben aus. Auch nicht über die versehentlich in Fischernetzen getöteten Robben.

Ihre Organisation sagt aus dass sie andere Prioritäten hat als die Robbenjagd. Meine Frage ist jedoch: Warum unterstützt Ihre Organisation die Robbenjagd ?
Ich bin wirklich verärgert darüber und erwarte dass Sie alles tun , was in Ihrer Macht steht um dies zu ändern.

Bitte informieren Sie mich darüber persönlich.

Ich erwarte Ihre Antwort auf meine Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Name

Land

Email

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10.02.2003

Pressemitteilung

013/03
Berlin, 10.02.2003

Trittin kritisiert geplante Tötung von Robben
Schreiben an den kanadischen Fischereiminister

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat an die kanadische Regierung appelliert, ihren Beschluss zur Tötung von mehr als 1 Million Robben zurückzuziehen. "Dieser massive Eingriff in die Population kann meiner Meinung nach nicht mehr als 'nachhaltige Nutzung' angesehen werden," schrieb Trittin in einem Brief an den kanadischen Fischereiminister Robert Thibault. Er bat den Minister, die Robben als wichtigen Bestandteil des natürlichen Ökosystems anzusehen, den Empfehlungen kanadischer und internationaler Wissenschaftler zu folgen und verträgliche Entnahmequoten festzusetzen.

Kanada hat vor kurzem die Fangquote erhöht und beschlossen, in den nächsten drei Jahren 975.000 Sattelrobben und 30.000 Klappmützen im Nordwest-Atlantik töten zu lassen. Grönland entnimmt noch einmal über 100.000 Robben, weitere rund 30.000 Robben fallen als so genannter Beifang der kanadischen Fischerei zum Opfer. Außerdem werden bei der Tötungsaktion zahlreiche Tiere verwundet, die später ungezählt sterben. 2002 wurde die festgesetzte Quote um 35.000 Tiere überschritten.

Der Bundesumweltminister äußert in seinem Schreiben Unverständnis darüber, dass Thibault nicht den Empfehlungen seiner eigenen Wissenschaftler folge, die als Grenze für eine nachhaltige Nutzung die Entnahme von nicht mehr als 257.000 Tieren festgelegt haben. Auch internationale Robben-Wissenschaftler hätten für die Erhöhung der Entnahmequote keinerlei Verständnis, sie setzten die noch vertretbare Entnahmequote weit tiefer an, so Trittin weiter. Ebenso würden sie die von kanadischen Fischern und Politikern häufig geäußerte Meinung, die Robben seien schuld an dem Zusammenbruch der Fischbestände im Nordatlantik, strikt zurückweisen. Sattelrobben fressen nach Untersuchungen von Fischereibiologen 100 verschiedene Beutetiere, davon nur 1 bis 4 Prozent Kabeljau, dessen Bestände vor Kanada und Grönland besonders gelitten haben. "Nach meiner Überzeugung ist für den Zusammenbruch vieler Fischpopulationen in erster Linie die Überfischung durch die großen Fangflotten vieler Nationen verantwortlich," betont Trittin.

Entsetzt ist Trittin darüber, dass nach Untersuchungen einer internationalen Ärztegruppe bei den Tötungsaktionen über 40 Prozent der Tiere lebend und bei Bewusstsein gehäutet werden. "Dies kann unter Aspekten des Tierschutzes und einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Bestände nicht toleriert werden." Trittin bat Thibault, dafür zu sorgen, dass bei Tötungsaktionen, wenn sie denn notwendig seien, die Grundregeln eines modernen Tierschutzes und einer ethischen Verantwortung für andere Lebewesen eingehalten werden.

Link : http://www.bmu.de/de/txt/presse/2003/pm013/

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04.02.2003

Kanada erlaubt Tötung von über einer Million Robben

Das kanadische Fischereiministerium hat den Robbenjägern des Landes erlaubt, in den nächsten drei Jahren über eine Million Robben zu töten. Noch nie hat die kanadische Regierung eine so hohe Quote festgelegt. Der International Fund for Animal Welfare (IFAW) hat die Entscheidung scharf kritisiert. So sei zu erwarten, dass auch bis zu 350 000 Robbenbabys getötet würden. Ein Sprecher der IFAW warf der Regierung vor, die Entscheidung sei ein Zeichen für die verfehlte Fischereipolitik. Immer wieder werden die Robben für die rückläufigen Fischfänge verantwortlich gemacht.

Copyright: wissenschaft-online ( http://www.wissenschaft-online.de )

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26.11.2002

" Internationale Kampagne für Robben "

Tierschützer laufen Sturm gegen eine Erwägung der kanadischen Regierung, für die nächste Fangsaison wieder die Jagd auf die derzeit geschützten, ganz jungen Klappmützen-Robben freizugeben. Ein entsprechender Vorschlag soll Fischerei- und Meeresminister Robert Thibault im kommenden Monat unterbreitet werden.

In der diesjährigen Jagdsaison wurden nur 150 Klappmützen erlegt, obwohl die Kanadier eine Fangquote von 10.000 Tieren festgesetzt hatten. Der Grund: Das Fell der jugendlichen Klappmützen bringt auf dem Weltmarkt kaum Gewinn. Besonders begehrt ist dagegen das bläulich schimmernde Fell der Klappmützenbabies, die aber seit 15 Jahren nicht mehr gejagt werden dürfen. Etwa im Alter von 14 Monaten verlieren sie ihren Blauschimmer.

Rund 300 Nicht-Regierungsorganisationen aus aller Welt haben sich in der 'Internationalen Kampagne für Robben' zusammengeschlossen, um gegen die neuen Pläne Kanadas zu protestieren. Nach Aussage der Tierschützer will Ottawa nicht nur das Jagdverbot für die so genannten Blaurücken aufheben sondern auch 'robbenfreie Zonen' schaffen - Meeresgebiete, in denen die Robben gänzlich ausgerottet würden. (sit)

 

 

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