Ausgerechnet ein japanischer  Automobilkonzern hat die Intelligenz von Meeressäuger entdeckt!

Nissan wirbt derzeit mit springenden Delfinen für den Nissan Primera und verkündet:  

                      "Intelligenz zieht Intelligenz an"

Angesichts vieler zehntausender abgeschlachteter "äußerst Intelligenter" Delfine und dem anhaltenden skandalösen abschlachten von geschützten Großwale sagen wir:

"Japanische Intelligenz VERNICHTET Intelligentes Leben"

 

Szenarien wie hier auf einen Fischmarkt in Tokio belegen wie Japaner mit intelligenten Meerssäugern umgehen.

Hunderte Delfine liegen hier in Reih und Glied aufgestapelt. Sie starben einen äußert qualvollen Tod, um auf den Tellern japanischer Gourmets zu landen.

Diese Bilder sind harmlos im Gegensatz zu den Massenabschlachtungen von Delfinen an Japans Küsten. Immer wieder berichteten die Medien von Hunderten Delfinen die japanische Fischer in extra hierfür aufgestellten Netzen fingen. Diese Tiere wurden nicht wie in Japan üblich mit Schnellfeuergewehren erschossen, sondern lebend in den Netzen auf den heißen Strand gezogen. Dort lies man die lebenden Delfine in der prallen Sonne langsam und unter unbeschreiblichen Qualen sterben. Die Kadaver wurden in offenen Muldenkippern abtransportiert. Auch noch lebende Delfine wurden auf das durch die Sonne aufgeheizte Stahlblech der Baufahrzeuge geworfen. 

Wer dies mit eigenen Augen gesehen hat wird diese Bilder so schnell nicht mehr vergessen. Diese von der Regierung Japans geförderte Aktionen zeigen deutlich welch hohe Verachtung in Japan gegenüber dem Intelligen Leben in den Meeren vorherrscht.

Schreiben Sie Nissan und fragen nach wie eines der modernsten japanischen Automobilunternehmen zum grausamen abschlachten intelligenter Meeressäuger steht.  Verlangen Sie Informationen, ob sich Nissan um eine Einstellung der Wal- und Delfinmassaker in Japan einsetzt. 

Adresse: 

Nissan Motor Deutschland GmbH,  Renault - Nissan Str. 6,    50319 Brühl

Tel: 02232- 570      Fax:01802/11 00 12 * (12 Pf./Fax)

E-Mail: service@nissan.de

Hier unser Schreiben an NIssan Deutschland -eine Reaktion liegt bisher nicht vor.  Begrüßen japanische Unternehmen das weitere Abschlachten von Walen und Delfinen? Sind Japanischen Unternehmen die Befürchtungen und Gefühle ihrer Kunden gleichgültig? Wir hoffen hier bald eine Antwort gegeben zu können.

Auch Toyota,  Mitsubishi, Sony und andere wurden angeschrieben, bislang ebenfalls ohne Reaktion.  

Nach Ablauf der von ECOP-marine gesetzten Frist werden wir die Unternehmen und deren  Reaktionen oder deren Verweigerung einer Stellungnahme hier öffentlich machen.

Schreiben von ECOP-marine an NISSAN Deutschland

Nissan Motor Deutschland GmbH
- Zu Händen des Vorstandes -
Renault-Nissan Str. 6
50319 Brühl
                                                                                           17.04.2002

Sehr geehrte Damen und Herren

ECOP-marine (European Community On Protection of marine life) ist die Europäische Schutzgemeinschaft für alles maritime Leben.

Wir stellen mit Freude fest, dass Ihr Unternehmen durch die aktuelle Werbekampagne für das Modell NISSAN Primera, die Intelligenz von Meeressäugern anerkennt.

Dass allerdings ausgerechnet ein führendes japanische Unternehmen wie NISSAN den Slogan "Intelligenz zieht Intelligenz an" wählt, ist sehr provokant.

Japan gilt allgemein als Walmörderstaat Nr.1. Die Massenabschlachtungen von Delfine an den Küsten Japans, wie auch die international verabscheuten Abschlachtungen von geschützten Großwale belegen eindeutig das Japan "Intelligenten Meeressäugern" höchste Verachtung entgegenbringt.

In diesem Jahr tagt erstmals die Internationale Walfangkommission (IWC) in Tokio. Die Informationen die uns über die Vorgespräche erreichten, lassen schlimmstes befürchten. Japan scheint jedes Mittel recht zu sein , den derzeit bestehenden Schutz für die Wale zu kippen und keinerlei zusätzliche Schutzmaßnahmen für kleinere Walarten wie Delfine zuzulassen.

Dagegen verwehrt sich nicht nur ECOP-marine. Auch viele Regierungen dieser Welt zeigen offen ihre Entrüstung gegen die Pläne das Abschlachten von Walen fortzusetzen. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat dies unmissverständlich dargelegt und auch bei den Regierungsvertretern Australiens, Neuseelands, Argentiniens und vieler anderer Staaten gibt es kein Verständnis für diese Walmassaker.

Bundesverbraucherministerin Renate Künast zeigt sich besorgt und sehr enttäuscht über das derzeitige Verhalten der japanischen Regierung. In einer Erklärung des Ministeriums, werden die japanischen Pläne, trotz des internationalen Schutzmoratoriums für Wale in diesem Jahr 150 Zwergwalen, 50 Brydewale, 10 Pottwale und sogar erstmalig 50 Seiwale zu töten, scharf kritisiert.

Sollte es doch zu einer Wiederaufnahme der kommerziellen Waltötung kommen, ist davon auszugehen, das alle Walschutzorganisationen weltweit zu einem Boykott japanischer Produkte und Dienstleistungen aufrufen werden.

Auch als Mitglied der "Global Whale Alliance", fordern wir hiermit die Nissan Deutschland AG zu einer Stellungnahme bezüglich dieser Thematik auf. Bitte teilen Sie uns bis zum 01.05.2002 mit , welche Schritte NISSAN Deutschland oder das Unternehmen NISSAN unternimmt / bereits  unternommen hat um seitens Ihres Hauses eine weitere Abschlachtung von Kleinwalen und Delfinen in Japan zu stoppen und eine Rückkehr  der kommerziellen Waltötung zu verhindern und damit auch Ihrer  Werbekampagne gerecht zu werden. Im Internet berichten wir bereits über die derzeitige und hier angesprochene Werbekampagne von Nissan auf unsere Website.

Sollten wir wiedererwarten von Ihnen keine Antwort erhalten, so müssen wir leider davon ausgehen das Ihr Unternehmen den Schutz von Delfinen und Walen für nicht relevant hält und die Linie der japanischen Regierung teilt.

Wir haben auch andere japanische Unternehmen um eine Stellungnahme gebeten.

Anlässlich der IWC Tagung in Tokio werden wir über die erhaltenden Reaktionen berichten und entsprechende Presseerklärungen an Medien und Tierrechtsgruppen weltweit versenden.

Wir weisen Sie darauf hin, dass sowohl Ihre Antwort, wie auch die Verweigerung einer Stellungnahme weltweit veröffentlicht werden wird.
 

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Duwe
ECOP-marine

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ECOP-marine
Tel.: +49-(0)160 914 498 15
e-mail: marine@ecop.info

 

 

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