Die Abschlachtung der Pilotwale auf den dänischen Färöer-Inseln

Trotz weltweiter Proteste  werden auf den Färöer-Inseln weiterhin hunderte von Grindwalen (sie werden auch Pilotwale genannt) sowie Schnabelwale und Delfine grausam abgeschlachtet.

Vordergründig schieben manche Bewohner der dänischen Inseln als Begründung für das Beibehalten des Walschlachtens eine alte aus der Wikingerzeiten stammende Tradition vor.  Bei diesem heutzutage vollkommen unnötigen und sinnlosen Gemetzel, werden mit modernen Motorbooten  Wal- und Delfingruppen in seichte Buchten getrieben. Sind die Wale im flachen Wasser gestrandet, rammen die Schlächter den hilflosen Tieren schwere Metallhaken, sog. „Gaffs“, in die Blaslöcher. Dann werden den Walen mit langen Messern das Rückrad und die Kopfarterien durchgeschnitten. Die Tiere sind dadurch nicht sofort tot, sondern verbluteten langsam. Dies ist eine wesentlich größere Tierquälerei als das nur noch von religiösen Fanatikern betriebene Schächten von Tieren. Und da ein ganzer Familienverband aus mehreren hundert Tieren bestehen kann, dauert es oft  mehrere Stunden bis alle Wale getötete sind. Diese letzten Survivor schwimmen stundenlang im Blut ihrer Familienangehörigen, verängstigt, gequält und unter den Schmerzensschreien der Verendenden.

Durch das Abschlachten von ganzen Familienverbänden gefährden die Färinger auch den Genpool dieser Art. Das es trotz einer Reihe von Boykottaufrufen, trotz wiederholter Berichterstattung in den Medien und gegen den Willen von vielen Tausend Menschen, die dies in Tausenden von Protestbriefen zum Ausdruck brachten, bisher keine Veränderungen erreicht werden konnten hat seinen Grund:

Die Färöer-Inseln sind Bestandteil des Königreich Dänemark, und die dänische Regierung sorgt mit massiven Subventionen dafür das die Färöer-Inseln einen der höchsten Lebensstandards in Europa haben. Ein Verbot der Walmassakers ist jedoch nicht erkennbar und dies obwohl es Mitgliedern der Europäischen Union durch das Berner- und Bonner Abkommen untersagt ist, Wale zu töten.  Allen Protesten zum Trotz unternimmt Dänemark keine sichtbaren Anstrengungen, dieses blutige Massaker im eigenem Land zu unterbinden. Es ist somit immer noch „etwas faul im Staate Dänemark“ und es stinkt zum Himmel - sprichwörtlich und leider auch tatsächlich, den tagelang hängt der Geruch von Blut, Tod und Verwesung über einer vom Faröer-Walschlachten betroffenen Bucht!

Auf Anfragen des Europäischen Parlaments verweisen die Dänen auf die kulturelle Eigenständigkeit der Färöer-Inseln und darauf, das diese selbstverwaltete Inselgruppe nicht der EU  beigetreten ist und somit als EU Drittland zu behandeln sei. Aber auf den Färöer Inseln weht auch die Dänische Flagge, die Einwohner haben einen dänischen Pass und bezahlen mit dänischen Kronen.

Somit klebt da Blut der Wale an der „Dänischen Krone“ und es ist mehr als legitim vom „Walschlachten unter Dänischer Flagge“ zu sprechen.

Die dänische Bevölkerungsgruppe der Färöer, eine weit geringere Anzahl als die Einwohner der Kölner Innenstadt, schlachten jedes Jahr auf eine unbeschreiblich grausame Art und Weise brutal und dazu ohne jede existentielle Notwendigkeit Hunderte Wale ab. Trotz Widerstand in der eigenen Bevölkerung, trotz massiver dänisch-nationaler und internationaler Proteste und trotz Kritik der IWC (Internationale Walfang Kommission)

Ein Skandal und zwar ein Europäischer! Den Färinger Wal-Schlächtern sind die anderen Ansichten in ihrer eigenen Volksgruppe, in Gesamt-Europa und in der Weltbevölkerung offensichtlich vollkommen gleichgültig. Diese Gleichgültigkeit findet jedoch spätestens dann ein Ende, wenn sich der europäische Verbraucher weigert den Fisch dieser Walschlächter zu kaufen.

Der Fischfang ist die einzige nennenswerte Einnahmequelle der kleinen Inseln. Deutschland führte im Jahre 1998 von den Färöer Fisch für zirka 27,6 Millionen Euro ein.  Erheblich mehr Färöer Fisch wird von den Briten und Niederländern eingeführt. Ein Boykott von Färöer Fisch ist daher durchaus vielversprechend, er muss nur europaweit vorangetrieben werden. Und sollte dabei das eine oder andere Produkt aus Dänemark auf der Strecke bleiben, so kann dies im Kampf um eine Beendigung dieser grausamen Pseudo-Tradition nur hilfreich sein.  Denn ohne Druck vom Dänischen Mutterland wird das Gemetzel so schnell nicht beendet werden.

Wir behaupten nicht,  das jeder der 44.000 Einwohner der Färöer ein „blutrünstiger Wikinger“ ist. Auch dort gibt es wie auch in Norwegen und Japan verantwortungsbewusste Menschen, die sich gegen veraltete Traditionen stellen. Aber auf einer Insel ist es nicht unproblematisch, offen seine Meinung zu vertreten welche einer brutalen Gruppe nicht in den Kram passt. Nach Angaben der EIA (Enviromental Investigation Agency), trauen sich Färinger noch nicht einmal offen gegenüber Fremden über diese Schandtaten ihrer Volksgenossen zu sprechen. In der Tat reagieren die Färinger äußert aggressiv auf Kritik an den Walmassakern. Berichte über zusammengeschlagene Fotografen, welche das blutige Schauspiel festhalten wollten, sind da nur ein Beispiel.

Doch auch auf den Färöer-Inseln und in Dänemark sind viele Menschen  mit dieser Waljagd nicht einverstanden und lehnen auch die hohen Subventionen an die Färöer ab.  Diesen Menschen helfen wir sich endlich gegen die gewissenlosen Walschlächter durchzusetzen und den Walen wieder ihren Frieden zu geben.

Das Grauen hat einen Namen ! Bildergalerie des färöer Walmassakers

Das wohl bekannteste Dänische Unternehmen ist LEGO.  Die LEGO Kunden sind Kinder aus aller Welt. Und besonders Kinder wollen das man die Wale endlich in Ruhe lässt. Denken wir nur daran, wie viele Zehntausende Kinder sich für „Free Willi“ einsetzten. Die Dänische Botschaft in Berlin erhielt alleine im Mai 2001 zirka 1.000 Protestpostkarten von Kindern gegen das Pilotwalschlachten.  Dennoch will sich LEGO, einer der größten Steuerzahler in Dänemark, bisher nicht für eine Beendigung des Walabschlachtens einsetzten. Imageprobleme scheinen dabei weder die Dänische Nation noch Dänische Unternehmen zu haben. ECOP hat LEGO Dänemark sowie auch LEGO Deutschland erneut um eine Stellungnahme gebeten. Sobald wir eine solche erhalten, werden wir hier darüber informieren.

"Made in Denmark"

Das LEGO Bild hat eine eigene Geschichte :

Da LEGO das wohl bekannste Unternehmen Dänemarks ist , wurde versucht , dieses
Unternehmen zu einer Stellungnahme zur Färoer Waljagd zu bewegen. Eine Ablehnung seitens LEGO gegenüber diesem Massaker wäre ein Volltreffer in den Dänischen Medien geworden , eine verständnisvolle Äußerung wäre ein Skandal im Europäischen Ausland geworden , denn den EU-Ländern ist das Töten von Walen und Delfinen verboten . LEGO hat sich bis heute einer klaren Stellungnahme entzogen !

Damals "fügte" es sich glücklich , dass ein 12 jähriger engagierter Junge von dem Walmassaker erfuhr und so erbost über die Duldung Dänemarks war , das er eine Szene der Waljagd mit seinen LEGO Steinen nachbaute , fotografierte und LEGO zusandte .

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Das Schreiben von ECOP-marine an LEGO sowie die Presseerklärung hierzu können  Sie hier nachlesen:

Legoland feiert am 17. Mai 2002 in Günzburg Eröffnung!

Bisher hat LEGO keinen Grund zum Feiernsagt ECOP-marine,
solange Steuergelder aus Profiten für das LEGO Kinderspielzeug
oder aus den Legoland Einnahmen indirekt zu Subventionen der
Färinger und ihrer Walmorde beitragen und LEGO dies mitträgt.  

Von ECOP-marine versendetes Schreiben an die Presse:

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Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

Sie werden am 17. Mai 2002 im Legoland in Günzburg vor Ort sein und/oder über die Veranstaltung von LEGOLAND Deutschland berichten.Das Stammhaus von LEGO ist in Dänemark, zu dessen Territorium die Färinger Inseln gehören, wo jedes Jahr immer noch Pilotwale auf grausamste Weise abgeschlachtet werden.

Wir möchten Ihnen aus diesem Anlass Hintergrundmaterial liefern, aus dem Sie ersehen können, dass die Färinger Inseln (Faeroe Islands) als Protektorat des Königreiches Dänemark die europa- und weltweit einmalig brutalen Massaker an den Pilotwalen und Delphinen weiterhin betreiben.

Bitte gehen Sie hierzu auf http://www.ecop.info:
oder: http://www.ecop.info/g-index.htm  --- TOP 1
oder direct zu: http://www.ecop.info/g-faroe-index.htm

Über Steuergelder, welche auch das Stammhaus von LEGO an Dänemark sowie Legoland Deutschland an Stadt und Landkreis Günzburg, den Freistaat Bayern und die Bundesrepublik Deutschland abzuführen haben, werden zumindest indirekt auch die massiven Subventionen und Handelserleichterungen finanziert, welche Dänemark und die Europäische Union den Färingern zukommen lassen - obwohl die Faeroe Islands weder EU-Mitgliedsstaat sind noch sich an jedwelche der EU-weiten oder internationalen Bestimmungen halten. Erst kürzlich wurden die Färinger von der Regierung Kanadas aus allen kanadischen Gewässern und allen Häfen verbannt.

Würden die Faeroe Inseln sich zumindest an die entsprechenden EU Richtlinien halten, so würden die alljährlichen Wal-Abschlachtungen sofort verboten sein. Das dänische Mutterhaus von LEGO wurde bereits auf diese Missstände und Zusammenhänge hingewiesen und ist sehr besorgt.

ECOP-marine hat auch Legoland Deutschland zu einer ausführlichen Stellungnahme aufgefordert. (Siehe Schreiben i.d. Anlage).

Ein Stop der Pilotwalmassaker kommt nicht zuletzt auch den Kindern der Färinger selbst zugute, die über den bereits gesundheitspolizeilich auch von Dänemark mit Warnungen versehenen Verzehr von Walfleisch und Blubber massive Gesundheitsschäden erleiden müssen, weil manche Färinger starrsinnig an angeblichen Traditionen festhalten wollen, welche bereits seit langem überholt sind, da die Färinger, die sich - besonders aufgrund der dänischen und EU Subventionen - eines europaweit mit am höchsten bewerteten wirtschaftlichen Standards erfreuen, in keiner Weise auf das Abschlachten der Meeres-Säugetiere angewiesen sind.

ECOP-marine bittet Sie, die Vertreter der freien Medien, daher - nicht mit dem Ziel einfach nur einen Wermuts-Tropfen in die Sektgläser am Eröffnungstag zu gießen - die von Ihrem Medium erreichten Menschen sachlich auf diese Missstände hinzuweisen.

Und wir bitten Sie - denn vielleicht liegt ja bis zur Eröffnung schon eine entsprechende Stellungnahme von LEGO / Legoland vor - uns dann zu helfen die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass auch LEGO / Legoland sich von den Färinger Walmorden zumindest öffentlich distanziert und somit seinem Namen und seinen Produkten für Kinder Ehre erweist.

Dann kann am 17. von ganzem Herzen gefeiert werden.
Wenn nicht, dann verwenden Sie bitte unsere untenstehende Presseerklärung und helfen Sie mit dem brutalen Abschlachten der Pilotwale ein Ende zu setzen.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen

Andreas Smiller
Pressesprecher
ECOP-marine
Deutschland

Bitte fragen Sie auch bei Legoland Deutschland und bei Legoland in Günzburg direkt nach.

Für direkte Rückfragen / Interviews / feingerasterte Bilder / weiteres Material rufen
Sie bitte an: 0160-914-498-15  (+49-160-914-498-15)
oder senden Sie uns eine kurze mail: ECOP-marine <marine@ecop.info>


PILOTWAL-MASSAKER AN DER KÜSTE DER DÄNISCHEN FAEROE-INSELN

-------------PRESSEMITTEILUNG - frei 14.05.2002 - 0:00 h MEZ ------------

WALBLUT IM SEKT
Bitter-süsser Beigeschmack bei der LEGOLAND Eröffnung

Legoland feiert am 17. Mai 2002 in Günzburg Eröffnung, doch
bisher hat LEGO keinen Grund zum Feiernsagt ECOP-marine.

Günzburg/Bayern - 14.05.2002 - Am Freitag dieser Woche sollen in Günzburg im Bayernland die Sektkorken zur Eröffnung von Legoland knallen. Doch bitter wird den meisten meisten Anwesenden der bei der Eröffnung gereichte Sekt aufstoßen, wenn klar ist, dass LEGO - das weltweit größte dänische Unternehmen für Kinderspielsachen - sich bisher ziert eindeutig gegen die Abschlachtungen von Pilotwalen in den territorialen Gewässern Dänemarks auch öffentlich Stellung zu beziehen.

Trotz weltweiter Proteste  werden auf den Färöer-Inseln weiterhin jährlich hunderte von Grindwalen (sie werden auch Pilotwale genannt) sowie Schnabelwale und Delfine grausam abgeschlachtet. Vordergründig schieben manche Bewohner der dänischen Inseln als Begründung für das Beibehalten des Walschlachtens eine alte aus der Wikingerzeiten stammende Tradition vor.  Bei diesem heutzutage vollkommen unnötigen und sinnlosen Gemetzel, werden mit modernen Motorbooten  Wal- und Delfingruppen in seichte Buchten getrieben. Sind die Wale im flachen Wasser gestrandet, rammen die Schlächter den hilflosen Tieren schwere Metallhaken, sog. „Gaffs“, in die Blaslöcher. Dann werden den Walen mit langen Messern das Rückrad und die Kopfarterien durchgeschnitten.

Die Tiere sind dadurch nicht sofort tot, sondern verbluteten langsam. Dies ist eine wesentlich größere Tierquälerei als das nur noch von religiösen Fanatikern betriebene Schächten von Tieren. Und da ein ganzer Familienverband aus mehreren hundert Tieren bestehen kann, dauert es oft  mehrere Stunden bis alle Wale getötet sind. Diese letzten Survivor schwimmen stundenlang im Blut ihrer Familienangehörigen, verängstigt, gequält und unter den Schmerzensschreien der Verendenden.

Doch auch in Dänemark sind viele Menschen  mit diesem Walmorden nicht einverstanden und lehnen die hohen Subventionen an die Färöer ab. Diesen Menschen und der wachsenden Opposition gegen das Waleschlachten auf den Färöer-Inseln selbst helfen wir sich endlich gegen die gewissenlosen Walkiller durchzusetzen und den Walen wieder ihren Frieden zu geben.

Das wohl bekannteste Dänische Unternehmen ist LEGO.  Die LEGO Kunden sind Kinder aus aller Welt. Und besonders Kinder wollen das man die Wale endlich in Ruhe lässt. Denken wir nur daran, wie viele Zehntausende Kinder sich für "Free Willi" einsetzten. Die Dänische Botschaft in Berlin erhielt alleine im Mai 2001 zirka 1.000 Protestpostkarten von Kindern gegen das Pilotwalschlachten der Färinger.

Dennoch will sich LEGO, einer der größten Steuerzahler in Dänemark, bisher nicht für eine Beendigung des Walabschlachtens einsetzten. Imagesorgen scheinen dabei weder die Dänische Nation noch das Dänische Unternehmen zu haben.

ECOP-marine ruft daher alle Erwachsenen und Kinder dazu auf  das neue LEGOLAND in Günzburg sowie die älteren LEGOLÄNDER und die  LEGO Spielsachen so lange zu meiden wie noch Blut unschuldiger Meeres-Säugetiere an den Legobausteinen kleben könnte.

 

Legoland Deutschland
Legoland Allee 1
89312 Günzburg

Sehr geehrte .....

Ecop-marine, die mit dem Schutz der Meereslebewesen beauftragte Gruppe
von ECOTERRA Intl. wendet sich heute an Sie, um Ihnen unsere tiefe
Besorgnis über das fortgesetzte Abschlachten der Pilotwale in den Gewässern
der Färinger Inseln (Faeroer, Dänemark) zur Kenntnis zu bringen.

Diese brutalen und jeglicher Ethik zuwiderlaufenden Übergriffe auf schutzlose
Meeres-Säuger werden auf den Faroer Inseln auch im 21.Jahrhundert unter
dem Deckmantel überlieferter Traditionen fortgeführt.

Mehr Informationen über die Walmassaker auf den Faeroes
können Sie auf unserer internet Seite: www.ecop.info, erhalten.

Ecop-marine geht davon aus, dass LEGO als eines der größten
dänischstämmigen Unternehmen über die Vorkommnisse auf den
Faroer Inseln informiert ist.

LEGO hätte die Möglichkeit, als wichtiger Steuerzahler, für den
Schutz der Pilotwale einzutreten, öffentlich die Massaker zu
verurteilen, der Regierung von Dänemark Ihren Unmut zu übermitteln
oder sich sogar mit Menschen und Mitteln gegen diese Untaten einsetzen.

Sollte LEGO bereits diesbezüglich Schritte eingeleitet haben, bitten wir Sie
uns davon in Kenntnis zu setzen. Auch wenn in nächster Zukunft
zu dieser Thematik seitens Ihres Hause etwas erklärt werden soll, so
wäre Ecop-marine gerne bereit, Ihre Bemühungen die Walmassaker der
Färinger zu stoppen , zu unterstützen und zu würdigen.

Die Zielgruppe von LEGOLAND sind Kinder. Auch die Eltern wollen die
Walmassaker nicht Spätestens jetzt ist LEGO darüber informiert und
dies kann nicht mehr nach dem Motto: „Wir haben von nichts gewusst!“
abgestritten werden.

Verbraucher sind sehr sensibel gegenüber diesem Thema, wenn sie
erfahren, dass LEGO als Mitwisser und Steuerzahler zumindest indirekt
die Walmassaker mit unterstützt ohne sich dagegen zu stellen oder gar
etwas dagegen zu tun. Auch die Presse, die bei Ihrer Eröffnung am
17.Mai stark vertreten sein wird, soll auf diese Thematik aufmerksam
gemacht werden.

Bitte teilen sie uns umgehend Ihre Stellungnahme zu den Walschlachtungen
in den Gewässern der Färinger Inseln mit, denn wir möchten Ihnen
fairerweise Gelegenheit geben sich ausführlich dazu zu äußern.

Sowohl Ihre Antwort im Originaltext, wie auch eine evtl.
Verweigerung einer Stellungnahme wird weltweit veröffentlicht werden.

Sollte keine Antwort Ihrerseits erfolgen, so müssen wir dies als Zustimmung
des Hauses LEGO zu den Abschlachtungen der Wale verstehen.

Mit freundlichen Grüssen

...............................

Abdruck der Pressemitteilung und sonstiger Texte und Bilder dieser Meldung honorarfrei
- Belegexemplar erbeten.
V.i.S.d.P.: ECOP-marine  Für Rückfragen: Telefon: 0160-914-498-15 / e-mail: marine@ecop.info

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Brief an den Premierminister der Färinger Inseln : 

ECOP-marine
e-mail: marine@ecop.info

Datum: 15. April 2002

An:
Premierminister der Färinger Inseln
H.E. Løgmaður Anfinn Kallsberg
c/o Büro des Premierministers
Løgmansskrivstovan
TORSHAVN
Faroe Islands
e-mail: ank@tinganes.fo

Bcc: Marjun Hanusardóttir, Løgmansstjóri: mah@tinganes.fo
Bcc: Faroese Parliament - Logting: postmaster@logting.fo

cc: Regierung von Dänemark: HRH Queen MARGRETHE II of Denmark, z.H.v.: Premierminister: Anders Fogh Rasmussen
cc: Europäische Union - Brüssel
cc: Internationale Gemneinschaft
 
 

Sehr geehrter Herr Premierminister,
 

ECOP-marine, die mit dem Schutz der Meereslebewesen befasste Gruppe der Europäischen Schutzgemeinschaft, repräsentiert als Nichtregierungsorganisation das jüngste Konsortium von Wissenschaftlern und Organisationen, Sachkundigen und Aktivisten, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich an Aufgaben zum Schutz der Walarten und anderer Meereslebewesen gearbeitet haben. Aufgrund von wissenschaftlicher Kenntnis und örtlicher Erfahrung, ethischem Bewußtsein und moralischer Verpflichtung sowie basierend auf internationalem und nationalem Recht, medizinischer Erkenntnis und den Regeln der Europäischen Union, stellen wir uns - mit Nachdruck und Optimismus - gegen die kurzsichtige Ausbeutung und das Töten von Meeres-Säugern sowie gegen jede Form schädigender und unmenschlicher Handlungen, unter der marines Leben leidet.

Gemeinsam haben wir nun diesen Zusammenschluss mit dem Ziel gebildet, das Töten jeglicher Walarten für die heutige Zeit endgültig zu beenden.

Wir sind diesen Zielen äußerst verpflichtet und konzentrieren uns im Moment darauf das Färinger Schlachten der Pilotwale, welches auch als GRIND berüchtigt ist, dieses weltweit als sinnlos, unmenschlich und brutal verachtete Ritual, effektiv beendet zu wissen. Dabei sind wir auch auf das äußerste um die fortgesetzte Kontaminierung ungeborener Kinder der Bewohner der Färinger Inseln mit krebs-erzeugenden Substanzen wie PCBs (PolyChlorinated Biphenyl - congeners) oder Tributyltin und Nervengiften wie Quecksilber besorgt, was durch den Verzehr von Walfleisch und -fett (Blubber) bewirkt wird.

ECOP-marine wendet sich heute an Sie, um Ihnen unsere tiefe Besorgnis und anhaltende Enttäuschung, welche international und von Bürgern der Färinger Inseln selbst geteilt wird, bezüglich der immer noch durchgeführten, brutalen Schlachtungen von atlantischen Pilotwalen (Globicephala melas) und atlantischen Weiss-Seiten-Delfinen (Lagenorhynchus spp.) im Bereich der Färinger Inseln, zum Ausdruck zu bringen.

Besonders die unmenschliche Form der wiederholten Pilotwal-Massaker verletzt europäische und internationale ethische Werte, Konventionen, Rechtsnormen und Vereinbarungen sowie das wachsende Umweltbewusstsein auch innerhalb Ihres eigenen Landes und mißachtet die Forderung diese großartigen Tiere einfach in Ruhe zu lassen, was von einer überwältigenden Mehrheit der Menschen aller Nationen getragen wird.

Diese internationale Forderung nach einem Stop des Grind war in der Vergangenheit meist von Menschen oder Gruppen aus der Umwelt-, Ethik- oder Tierrechtsbewegung vorangetragen worden, sowie von Bürgern aus Nationen wie Kanada oder Grönland, welche solche Formen von marinem Genozid seit längerem aufgegeben haben. Heutzutage dagegen haben selbst Korporationen, Top-Führungskräfte und ganze Konsortien selbst der Fisch-Industrie, wie z.B. der Deutsche Fischerei-Verband, in schriftlicher Form ihre tiefe Besorgnis und ihre Ablehnung der in den Gewässern der Färinger Inseln durchgeführten Wal-Schlachtungen ausgedrückt. Sie alle sorgen sich um die Bestände der Wale und Delfine, einem Teil des Welt-Naturerbes und bestimmt für alle Kinder dieser Erde.

Wie Ihnen bekannt, haben in den vergangenen Jahren mehr und mehr Firmen und Gesellschaften einen umfassenden Boykott aller Fischwaren aus Färinger Produktion umgesetzt und kürzlich erst sah sich die Regierung von Kanada dazu gezwungen alle Färinger Schiffe aus ihren Häfen zu verbannen.

Solche Massnahmen mögen bei einigen Firmen sogar zu Geschäftsverlusten geführt haben. Aber diese Firmen wissen um die Bedeutung von "Markentreue" und hören auf ihre Kundschaft, d.h. auf die treuen Käufer, die nicht wollen, dass sie als Verbraucher zum Leiden oder gar Aussterben einer Tierart beitragen. Und ernsthafte Regierungen wollen solches ebenfalls nicht. Auch aufgrund der besonderen Wirtschaftsvergünstigungen seitens der Europäischen Union erfreuen sich die Färinger des mit am höchsten anzusehenden Lebensstandards innerhalb Europas. An die Bestimmungen der EU, die gegen das Abschlachten der Pilotwale sprechen, halten Sie sich jedoch nicht.

Jedes traditionell begründete Verhalten, wie der GRIND, muss - im Rahmen der jeweiligen Gesellschaft und sinnvoller sozialer Reformprozesse - hinterfragt werden dürfen, alle ernsthaften Argumente müssen zugelassen sein und letztendlich müssen rationale Schlussfolgerungen bestimmen, ob solche Aktivitäten innerhalb einer Gesellschaft noch zu tolerieren sind, ob sie fortgesetzt werden sollen oder sogar eine positive Rolle in einer weiterentwickelten, zukünftigen Gesellschaft spielen können - oder ob eben nicht! Leider müssen wir hier feststellen, dass eine starke Meinung innerhalb des Teiles Ihrer eigenen Bevölkerung, welche sich gegen das Walschlachten ausspricht, massiv unterdrückt wird. Viele Färinger Menschen fordern zusammen mit einer überwiegenden Mehrheit der Dänen und der Bevölkerung anderer europäischer Länder sowie aller Nationen der internationalen Gemeinschaft, dass das Abschlachten der Pilotwale in den Färinger Gewässern ein für alle mal aufzuhören hat.

Sicherlich ist Ihnen bekannt, daß unserer Ozeane eine endliche Ressource sind und dass wir alle gemeinsam mit dem Tod der Meeres-Gewässer durch vom Menschen verursachte Verschmutzung, Überfischung und Klimawandel konfrontiert sind. Um nur ein Beispiel zu nennen: TBT (TriButylZinn), eine hochgiftige Substanz die in vielen Schiffsanstrichen enthalten ist, hat sich in den Reproduktions-Organen aller Meeres-Säugetiere - besonders der Wale - angesammelt und hat viele unfruchtbar werden lassen. TBT ist so hoch-giftig dass die Vereinten Nationen, die Internationale Seefahrt Behörde und das Meeresumweltschutz Komitee dabei sind jegliche Verwendung zu untersagen. Gefährliche und giftige Substanzen wie TBT, Quecksilber und die PCBs werden im Unterhautfettgewebe (Blubber) und in den Muskeln (Fleisch) der Wale angehäuft und meist auf Dauer dort abgelagert. Erst als Gesundheitsberichte veröffentlicht und international bekannt gemacht wurden sah sich die Führung der Färinger Inseln, zusammen mit der Regierung des Königreichs Dänemark gezwungen Warnungen herauszugeben und von übermässigem Verzehr von Walfleisch abzuraten. Gestrandete Pilot Wale werden z.B. in der Bundesrepublik Deutschland als Giftmüll eingestuft und müssen unter bestimmten und sehr teuren Vorsichtsmassnahmen entsorgt werden. Selbst Futter für Haustiere darf aus den Pilotwalen nicht mehr gewonnen werden.

Mit allem Respekt bitten wir Sie sich mit den Warnungen, die seitens Ihrer eigenen Regierung herausgegeben werden mussten, im Bezug auf Quecksilber (im Fleisch und den Organen) und Polychlorierte Kohlenwasserstoffe (im Fett) von Pilotwalen, erneut zu befassen und die Gesundheit Ihrer eigenen lebenden oder noch ungeborenen Mitmenschen als vorrangig einzustufen. Die 1998 überarbeiteten Empfehlungen Ihrer Regierung für den Höchst-Verzehr von Wal Produkten (Fleisch und Blubber) sind nicht ausreichend. Möchten Sie erst noch mehr Forschung um die bereits festgestellte Korrelation zwischen der hohen Quecksilber-Aufnahme und gravierenden Schäden des Nervensystems bei Färinger Kindern, bevor Sie den GRIND untersagen?

ECOP-marine in Verbindung mit ECOTERRA Intl. wird diesen Problemkreis von allen Seiten angehen: Aus rechtlichen, ökonomischen, finanziellen, medizinischen und wissenschaftlichen Gründen muss der GRIND untersagt werden. Wir werden alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten moderner Massenkommunikation dazu benutzen um jeden potentiellen Kunden von Färinger Produkten oder Dienstleistungen korrekt aber nachhaltig aufzuklären. Wir müssen zu dieser ultima ratio der internationalen Solidarität greifen, um auch die Stimmen der Färinger und der Dänen endlich zu Gehör zu bringen, die einen sofortigen STOP des Wale-Schlachtens von Ihrer Regierung fordern.

Wir schlagen einen offenen und direkten Dialog vor. Von den Ergebnissen dieses Dialoges abhängig sind wir bereit alle Firmen, die in irgendeinem Zusammenhang mit den Produkten oder Dienstleistungen der Färinger Gemeinschaft stehen, anzusprechen, zu informieren und zu einem Boykott dieser Firmen aufzurufen. Damit werden wir den bereits bestehenden Verbraucher-Boykott wesentlich ausweiten können. Uns fällt diese Ankündigung nicht leicht, denn die damit notwendigerweise verbundenen Anstrengungen sind uns bewußt.

Im Sinne des vorgeschlagenen Offenen Dialoges, bitten wir um folgendes:

1) Eine offizielle Erklärung zu den tatsächlichen Zahlen bezüglich der Tötung jeglicher Meeres-Säuger durch Färinger oder im Unterauftrag. Dies schließt auch die geplanten und genehmigten Tätigkeiten ein, die jegliche Art von Walen oder Delfinen in den Gewässern der Färinger Inseln oder anderswo betrifft.

2) Die offiziellen Zahlen Ihrer Regierung bezüglich der Quoten und den tatsächlichen Tötungen der letzten drei Jahre für alle Meeres-Säuger-Arten. Bitte verweisen Sie uns hierbei nicht einfach auf Ihre neu erstellte Seite im Internet, denn diese ist nicht geeignet unsere Fragen zu beantworten.

3) Andere Unterlagen, Dokumente, Literatur usw., die Ihrer Meinung nach relevant sind.

Respektvoll erwarten wir Ihre Antwort bis 08. Mai 2002.

Und da wir immer noch Hoffnung haben und sogar annehmen könnten dass Ihre Regierung schon bald die letztlich notwendigen Schritte unternommen haben wird um solch' vorzeitliches Abschlachten von Meeres-Säugetieren wie den GRIND zu untersagen, würden wir uns freuen umfassend über die diesbezüglich geplanten Massnahmen informiert zu werden und entbieten nicht nur unsere Unterstützung für ein solches Unterfangen Ihrer Regierung, sondern bieten auch an, zusammen mit den wohlmeinenden Färingern an einer Verbesserung des bereits schwer geschädigten Bildes das die Öffentlichkeit von den Färingern und den Färinger Inseln hat zu arbeiten - einem Bild das von den immerwiederkehrenden Wal-Massakern geschädigt wurde und nicht von der internationalen Medien, die darüber Bericht erstatten müssen, nicht von Organisationen oder Menschen, die sich dagegen aussprechen, sondern einem abscheulichen Bild, was einzig von Ihrer Regierung und bestimmten Teilen Ihrer Bevölkerung selbst zu verantworten ist.

Abschliessend möchten wir betonen dass wir zu dem vorgeschlagenen Offenen Dialog innerhalb einer angemessenen Frist bereit sind. Sollten Sie es jedoch vorziehen unsere Anfragen bis zum Anlaufen unserer Kampagne am 15. Mai 2002 abzulehnen oder unbeachtet zu lassen, so werden wir gezwungen sein unsere Aktionen ohne Ihre Zusammenarbeit zu beginnen.

Diese Aktionen erfordern den Einsatz von Menschen und (finanziellen) Mitteln, sind jedoch in keiner Weise motiviert durch Verdienst oder Anerkennung. Unsere gemeinsame Verpflichtung steht für etwas, dass wichtiger ist als Geld oder Berühmtheit: Den unumstösslichen Glauben, dass etwas Gutes aus diesen Aktionen entstehen wird - für die Färinger und für die geschändeten Wale.
 

Mit allem Ernst und Respekt
 

Hans-Jürgen Duwe

ECOP-marine

Und hier die Antwort des Dänischen Regierung

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ECOP-marine ist KEINE Organisation, welche mit dem unsäglichem Leid dieser intelligenten Meeressäuger Spendekassen füllen will. Die aus Überzeugung und ohne jede Form der Bezahlung tätigen ECOP-marine Mitstreiter finanzieren ihre Arbeit selbst.  Weshalb NICHT um Spenden, sondern um MITHILFE gebeten wird.

Auch haben wir den Anspruch, fair und korrekt zu informieren. So lassen wir auch die Walfänger zu Wort kommen, weisen auch auf deren Argumente hin. Wir verschweigen nicht, das die Pilotwale im Nordatlantik nicht vom Aussterben bedroht sind und das andere Faktoren, wie der Klimawandel und die Meeresverschmutzung  - vor allen durch: Poly Chlorinated Biphenyl (PCB congeners) und Tributyltin (TBT) - den Walen ebenfalls große Probleme bereiten.

Dennoch sind wir der festen Überzeugung, dass dieses sinnlose Töten der Wale absolut  keine Berechtigung mehr hat, weder ethisch noch moralisch vertretbar ist und in Europa nicht länger toleriert werden darf.

Deshalb bitten wir um Ihre Hilfe!

  • Informieren Sie sich auf unserer Seite über das Abschlachten von Pilotwalen auf dänischem Territorium.

  • Schreiben Sie Ihren Protest der Dänischen Botschaft und anderen dänischen Stellen.

  • Bitten Sie Politiker und die führenden  Fischverarbeitenden Unternehmen um Unterstützung für eine Einstellung der Walschlachtungen.

  • Informieren Sie Freunde und Bekannte und bitten auch diese sich zu engagieren.

Erstes Ziel ist es, möglichst viele Menschen umfassend über den sinnlosen Tod hunderter Wale in Europa zu informieren und für eine Teilnahme an den Boykotten zu gewinnen.

ECOP-marine hat unter anderen die Regierung Dänemarks und den zuständigen Minister der Färöer-Inseln angeschrieben. Unser Schreiben können Sie hier in voller Länge nachlesen. Sobald wir eine Reaktion erhalten, werden wir diese hier veröffentlichen.

Senden Sie Ihre Proteste an:

Dänische Botschaft Berlin
Rauchstr. 1
D-10787 Berlin
Tel. 030 / 50 50 20 00
Fax. 030 / 50 50 20 50
E-Mail: beramb@um.dk 

Ministry of Foreign Affairs
Prime Minister Anders Fogh Rassmussen
Asiatisk Plads
DK- 1448 Kopenhagen K / Danmark
Tel.: +45 / 33 92 00 00
E-mail: um@um.dk 

Zentrales Fremdenverkehrsamt
Glockengießerwall 2
20095 Hamburg
Tel. 040 / 32 02 10
Fax. 040 / 32 02 11 11
E-Mail: daninfo@dt.dk 

Dänisches Fremdenverkehrsamt
Vesterbrogade 6 D
DK- 1620 Kobenhagen V / Danmark
Tel: +45 33 11 14 15
Fax: +45 33 93 14 16
E-mail dt@dt.dk 

Dänisches Königshaus
Hofmarskallatet Det Gute Palae
Amalie Garde 18
DK- 1256 Kopenhagen K / Danmark

LEGO System DÄNEMARK
Postbox
DK-7190 Billund
Tel. +45 79 50 60 70
Fax. +45 75 35 33 60

LEGO Deutschland GmbH
Martin Kollarstr.17
D-81829 München
Tel. +49 089 45 34 60
Fax. +49 089 45 34 61 40

LEGOLAND Deutschland
Legoland Allee
1D-89312 Günzburg
E-Mail: legoland.deutschland@lego.com 

Greenpeace International
Herrn Gerd Leipold
Keizersgracht 176
1016 DW Amsterdam
Tel. 0031-205236222
E-Mail: receptie@ams.greenpeace.org 

Greenpeace Deutschland e.V
Großen Elbstraße 39
2745 Hamburg
Tel. 040-30618-340
Fax: 040-30631-14
E-Mail: presse@greenpeace.de 

WWF Verdensnaturfonden / Dänemark
Ryesgade 3F
2200 København N
Tel.: +45 35363635
Fax. +45 35247868
Email: wwf@wwf.dk 

WWF Deutschland
Rebstöcker Straße 55
60325 Frankfurt
Tel.: 069/791440
Fax: 069/617221
E-Mail: info@wwf.de 

 

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Die Meinung von Greenpeace und WWF ( engl. ) : 

 

21.05.1999

Faroese pilot whaling:
No problem, say Greenpeace and WWF

"Pilot whaling is not an environmental issue," says Greenpeace Denmark press officer, Dan Hindsgaul, to the Danish newspaper 'Jyllandsposten', 18 May.

WWF-Denmark is of the same opinion: "The hunt is documented to be sustainable", says scientific advisor, Anne-Marie Mikkelsen. She adds that from an ecological standpoint, it is wrong to focus on pilot whales. The North Atlantic pilot whale population is estimated to be 780,000 animals.

The militant group Sea Shepherd, with Greenpeace founder Paul Watson as head, is asking German companies to boycott Danish products in protest against the Faroese hunt.

Dan Hindsgaul of Greenpeace says that Sea Shepherd is "an animal welfare organisation that tries to take the consumers as hostages." He further emphasises that Paul Watson was kicked out of Greenpeace because of his militant methods.

But there is not much reason for concern. "Danish companies do not have to spend sleepless nights," says Mikkelsen. Because of its policy, Sea Shepherd has painted itself into a corner, where it has no influence, she says. She adds that it is naive to believe that it is possible to influence the Faroese by threatening Danish companies and bombarding German consumers with lies.

Kate Sanderson at the Faroese Prime Minister's office calls Paul Watson a "terrorist", and says to Jyllandsposten that he has absolutely no influence on what the Faroese are doing.

Sanderson informs that apparently a German supermarket did not prolong a contract for salmon purchase from a Faroese producer because of threats from this group. She adds that for the time being, it is not possible to confirm this information.

During the years, there have been several attempts by animal rights and welfare organisations to force the Faroese to stop the pilot whale hunt by urging consumers, especially in Great Britain, to boycott Faroese fish products and to not travel to the islands. These campaigns have not been successful, as both the export of fish and the number of tourists have increased.

Further reading:

Whaling in the Faroe Islands

Documents about the pilot whale campaign and Sea Shepherd

 

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